Pfarre Kirchdorf in Tirol / Erpfendorf
Pfarrkirche zum Hl. Stephanus und Filialkirche zur Hl. Barbara

Sakramente

Taufe

Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis. Wir dürfen Sie im Namen der Pfarre dazu herzlich beglückwünschen. Wenn es als Eltern Ihr Wunsch ist, den christlichen Glauben an Ihr Kind weiterzugeben, dann werden Sie Ihr Kind auch zur Taufe bringen.

Die Taufe ist der erste Schritt ins christliche Leben. Gespendet wird die Taufe durch Übergießen des Täuflings mit Wasser und der Salbung mit dem geweihten Chrisam-Öl im Namen des dreifaltigen Gottes. Durch die Taufe erfolgt die Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft der Christen, der Kirche.

Wenn Sie Ihr Kind in nächster Zeit taufen lassen wollen, dann bitten wir um Kontaktaufnahme während der Kanzleizeiten. Dabei wird der Termin für das Taufgespräch und die Taufe vereinbart.

Die Vorbereitung auf die Taufe und die Besprechung der Tauffeier finden bei einem Taufgespräch mit Taufspender. Nicht gespendet wird das Sakrament der Taufe in geprägten Zeiten wie Advents- und Fastenzeit (Ausgenommen Not Taufe).

Wenn Sie nicht in der Pfarre Kirchdorf wohnen und hier taufen wollen, ist zuerst ein Gespräch mit dem Pfarrprovisor von Kirchdorf zu führen - zudem ist eine Tauferlaubnis Ihrer Wohnpfarre vonnöten. Auch müssen Sie sich selbst um einen Taufspender kümmern.
 

Wer kann Taufpatin/Taufpate werden?

Taufpatin/Taufpate kann jede/jeder werden, die/der röm.-kath. getauft und gefirmt ist, nicht aus der Kirche ausgetreten und mindestens 16 Jahre alt ist. Denn, nur wer ein volles Mitglied der Kirche ist, kann auch sein Patenkind in die Kirche hineinbegleiten.

Mitglieder anderer christlicher Kirchen können zusätzlich zu einem Taufpaten gerne das Amt des Taufzeugen übernehmen.


Wo kann ich mein Kind zur Taufe anmelden?

Zur offiziellen Anmeldung zur Taufe bitten wir Sie, ins Pfarrbüro zu kommen oder nehmen sie Kontakt auf mit uns per Email oder Telefonisch. 

Welche Unterlagen brauche ich zur Taufanmeldung?

-Vom Kind

Geburtsurkunde


-Von den Eltern:

Geburtsurkunde von Mutter & Vater
Wenn Sie kirchlich verheiratet sind: kirchlicher Trauschein
Wenn Sie standesamtlich verheiratet sind: Heiratsurkunde
nur wenn nicht in Österreich getauft: Taufschein von Mutter & Vater
Wenn ein erziehungsberechtigter Elternteil nicht (mehr) der röm.-kath. Kirche angehört: Zustimmungserklärung zur Taufe. Das Formular ist in der Pfarrkanzlei erhältlich.


Von der Patin/vom Paten:

nur wenn nicht in Österreich getauft: aktuellen Taufschein des Paten/der Patin.
Dieses Dokument erhalten Sie in der Taufpfarre der Patin/des Paten.

Erstkommunion

Quelle und Höhepunkt christlichen Lebens ist die Eucharistiefeier. Sie ist das Fest unseres  Glaubens und unser Dank an  Gott. Wir bringen unser Leben vor ihn hin und wollen auch uns verwandeln lassen.

Aus diesem Grund ist die erste heilige Kommunion der Kinder ein besonderes Fest in jedem Kirchenjahr. Sie empfangen zum ersten Mal Jesus Christus im Brot. Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung findet auch die Erstbeichte statt.

Im zweiten Schuljahr werden die Kinder im Religionsunterricht auf diesen Tag vorbereitet. Der wichtigste Teil der Hinführung zu diesem Sakrament liegt aber bei den Eltern. Bereits bei der Taufe haben sie versprochen, ihr Kind im Glauben zu erziehen, zu unterstützen und zu begleiten. Die Eltern werden im Herbst zu einem Informationsabend eingeladen.

Begleitend zur Vorbereitung in der Familie und in der Schule stellen sich Tischmütter und -väter in den Dienst. Sie laden die Kinder in Kleingruppen zu sich nach Hause  und arbeiten zu den Themen Gemeinschaft, Brot und Jesus, das Licht in meinem Leben.

Firmung

In Kirchdorf wird jedes Jahr das Sakrament der Firmung gespendet. Der Termin findet zwischen Ende April und Ferienbeginn statt.

Jugendliche ab der dritten Stufe der Neuen Mittelschule, Gymnasium etc. können sich auf dieses Sakrament vorbereiten. Aber auch ältere Christen, die noch nicht gefirmt sind, sind herzlich dazu eingeladen.

Im Rahmen der Vorbereitung, die im Herbst des Vorjahres beginnt, können sie – bewusster und intensiver – das Pfarrleben mitleben. Zusätzlich gibt es für alle Firmlinge gemeinsame Treffen, bei denen neben der Glaubensvertiefung auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht.

Im Herbst findet ein Informationsabend für Eltern und Patinnen /Paten statt. Die Firmlinge sollten sich daher auch rechtzeitig um eine geeignete Patin oder einen geeigneten Paten umsehen. Die Patin oder der Pate wird zwar von der Firmkandidatin/ vom Firmkandidaten selbst ausgesucht, aber mit dieser Aufgabe ganz offiziell von unserer Gemeinschaft, der katholischen Kirche, beauftragt.

Das Amt als Pate oder Patin

Das Amt als Pate oder Patin ist eine besondere Aufgabe, ein Kind bzw. einen Jugendlichen in der religiösen Entwicklung zu unterstützen. Neben der Glaubensvermittlung geht es auch darum, durch das eigene Beispiel und die eigene Praxis dem Patenkind zu zeigen, was Kirche bedeutet, in ihr mitzuleben und aus dieser Gemeinschaft mit Christus (besonders in der Feier der hl. Sakramente) und den Menschen das eigene Leben zu gestalten.

Wer sich – aus welchem Grund auch immer – von der katholischen Kirche distanziert hat (ausgetreten ist) oder das Sakrament der Firmung für sich selbst ausgeschlossen hat (nicht gefirmt ist), kann mit dieser Aufgabe nicht betraut werden. Es wäre ein Widerspruch in sich. Patenschaft ist eben nicht nur so etwas wie eine gute Freundschaft (die unabhängig von Religion, Kultur etc. ist), sondern eine Art geistliche Elternschaft in religiöser Hinsicht.
 

Ehe

„Ich verspreche dir die Treue in guten wie in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis dass der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.“

Dieses gegenseitige Versprechen geben sich Brautleute vor dem Priester oder Diakon, den Trauzeugen, Verwandten und Freunden im Angesicht der Kirche.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluss, sich das Sakrament der Ehe zu spenden! Die Pfarrgemeinschaft wünscht Ihnen aus ganzem Herzen Gottes Segen – auf dem Weg dorthin und dann für die gemeinsame Zukunft. 

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit dem Pfarramt während der Kanzleizeitenauf.

Folgende Dokumente – dazu bitte persönlich in das Pfarramt kommen - sind zur Anmeldung bzw. Vorbereitung des Trauungsprotokolls erforderlich:

  • Taufscheine von Braut und Bräutigam (falls nicht in Kirchdorf getauft). Die Taufscheine dürfen nicht älter als vier Monate sein.

  • Geburtsurkunden von Braut und Bräutigam

  • Bei einer bereits erfolgten standesamtlichen Hochzeit die Heiratsurkunde
    wenn Kinder: Geburtsurkunde und Taufschein des Kindes/ der Kinder (falls nicht in Kirchdorf getauft)

  • Bei Paaren, die nicht aus Kirchdorf / Erpfendorf kommen, wird das Trauungsprotokoll in der Wohnsitzpfarre aufgenommen und sie müssen sich außerdem selbst um einenTraupriester oder Traudiakon kümmern.

Krankenkommunion

Von Jesus lesen wir in der Hl. Schrift, dass er die Kranken segnete und heilte. Er sucht die Gemeinschaft mit den Kranken und Schwachen. Er will ihnen nahe sein, sie trösten und stärken. Diesem Beispiel folgen seine Jünger. So erfüllen die christlichen Gemeinden seit den ersten Tagen der Kirche den Liebesdienst an den Kranken und Schwachen.

Die Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wenn der Priester, oder Diakon die Krankenkommunion bringt.

Ein Kranker, der zu Hause die heilige Kommunion empfängt, soll spüren, dass er zur Gemeinschaft der Glaubenden gehört und an ihrer festlichen Feier in der heiligen Eucharistie Anteil hat. Deshalb wird der Tisch mit einem weißen Tuch gedeckt und mit Kerze(n), Kreuz und Blumen geschmückt. Wenn möglich, sollte auch ein Gefäß mit Weihwasser und ein Glas Wasser für den Kranken bereitstehen. Schön ist es, wenn Angehörige und Mitbewohner an der Feier teilnehmen und evtl. auch die heilige Kommunion empfangen.

Jeden ersten Freitag im Monat kommt der Diakon gerne zu den alten und kranken Menschen in unserer Pfarre mit der hl. Kommunion. Dies ist ihm ein besonderes Anliegen. Wer für sich oder einen Angehörigen einen Besuch wünscht, soll mit der Pfarrkanzlei Kontakt aufnehmen. Diakon Tel: +43 676 87466382 

Krankensalbung

Bei diesem Sakrament geht es um Heilung an Leib und Seele. Die Salbung mit dem Krankenöl will den kranken Menschen stärken und aufrichten und ihm Ermutigung zu sprechen. Die Kraft Gottes soll ihn auf dem Weg der Genesung stützen.

Wenn keine Genesung möglich ist, soll sie ihm Trost und Mut spenden und helfen, die Leiden der Krankheit oder des Alters zu ertragen. Schließlich soll dieses Sakrament den Sterbenden auf den Übergang in das ewige Leben vorbereiten und ihn für diesen Weg stärken.

Dieses Sakrament kann mehrmals im Leben und auch innerhalb einer fortschreitenden Krankheit wiederholt empfangen werden.

Wenn Sie für sich oder einen Angehörigen dieses Sakrament wünschen, dann nehmen Sie bitte mit dem Pfarramt Kontakt auf ( Pfarrer Robert +43 676 87465534).
In einem Krankenhaus leiten Sie Ihren Wunsch bitte an die Krankenschwestern oder direkt an die Krankenhausseelsorge weiter.

Todesfall

Unser aufrichtiges Beileid zum Verlust eines geliebten Menschen. In dieser schweren Stunde fühlen wir mit Ihnen und wollen Sie begleiten.

Wir bitten Sie darum mit dem Pfarramt Kontakt aufzunehmen.