Pfarramt Kirchdorf Tirol

Aktuelles
Gottesdienstordnung
Evangelium vom Tag
Kirchdorf
Erpfendorf
Pfarrleben
Standesfälle
Kinderseite
Bildergalerie
Downloadbereich
Links
Schreiben Sie uns
Radio Vatikan

"Treffpunkt Weltkirche"
Das Nachrichtenjournal von Radio Vatikan

Anmeldung





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Wer ist online
Besucher
Gesamt 75954
Heute 267
Woche 759
Monat 1422
Jahr 12649
Aktuelles arrow Erpfendorf arrow zur Geschichte


Zum 50. Geburtstag der Erpfendorfer Kirche
am 14. Oktober 2007

(Dieses Gedicht wurde von den Kindern der Volkschule Erpfendorf beim Jubiläum vorgetragen)

Ein Dorf ohne Kirche ist, liebe Leute,
unvorstellbar, und das gilt auch heute.
In den Nachbarort pilgern zum Tag des Herrn,
wollten die Erpfendorfer auch nicht so gern.
Schon vor dem 1.Weltkrieg voll Gottvertrauen,
wollten die Leut eine Kirche bauen.
Der Krieg kam dazwischen, es brannte die Welt,
es fehlte an vielem, vor allem an Geld.
Nach dem 2.Weltkrieg, trotz Elend und Not,
war die Gründung des Kirchenbauvereins oberstes Gebot.

Georg Waltl war Obmann, ein umsichtiger und schlauer
allen bekannt als der Wirtshofbauer.
Die Bundesstraße war umzulegen.
Die Wirtshofkapelle musste deswegen
dem Bauvorhaben schließlich weichen.
Das war für'n Wirtshofer ein Zeichen.
Als Ablösebetrag tat er ohne Genieren
vom Land 37.911 Schilling kassieren.
Das war nicht wenig und auf jeden Fall
für die neue Kirch das Grundkapital.

Als Architekt wäre Clemens Holzmeister ein Gewinn,
drum fuhren sie zu ihm auf den Hahnenkamm hin.
Der wollte, sollte er nach dem Krieg g'sund die Heimat wiedersehn.
Auch treulich zu seinem Gelübde steh'n:
Eine Kirche zu planen, ganz gleich wie groß,
und die auch zu bauen und zwar kostenlos.
Die Erpfendorfer selbst, weiß ich zu berichten,
spendeten Geld und leisteten Gratisschichten.
Große Tiroler Künstler wurden gerufen,
die viel bestaunte Werke schufen.

Um nur einige zu nennen:
Josef Pfefferle sollte man kennen.
Die Mosaikarbeiten stammen aus seiner Hand.
Als Altarbildmaler sei Kurt Fischer genannt.
Die Kreuzigungsgruppe, groß und nicht zu übersehen,
ließ Bildhauer Josef Baumgartner erstehen.
Der Jungbauernschaft sei ein herzlicher Dank gesendet,
sie hat das große Kreuz gespendet.
Dass es erstrahlt in goldnem Glanz
verdanken wir der Steinbacherschen Finanz.

Am 20.Oktober dann, vor 50 Jahren,
kam Weihbischof DDr. Johannes Filzer nach Erpfendorf gefahren
und hat zur allgemeinen Freud'
die Kirche der hl.Barbara geweiht.
Ganz Erpfendorf war stolz auf dies sakrale Juwel;
Und machte daraus auch kein Hehl.
Galt doch die Kirch zu dieser Zeit
als modernstes Gotteshaus weit und breit.
So dürfen wir auch heute stolz gratulieren,
und mit ganz Erpfendorf jubilieren.

(Dir. Huber Monika)