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Rorate 2

Kurzmeldung

 
 

Lostage November

2. 11.: Um Allerseelen kalt und klar, mach auf Weihnacht alles starr.

11.11.: Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.

19.11.: Es kündet St. Elisabeth, welch Winter vor uns steht.

25.11: So wie der Tag zu Kathrein, so wird der nächste Jänner sein.

 
 
 
 
 
 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 
 
Wir laden ein:
TagDatumZeitTerminOrt
Samstag 01.12.2018 19:00 hl.Amt mit Adventkranzweihe Kirchdorf 
Sonntag 02.12.2018 08:30 hl.Amt mit Adventkranzweihe Kirchdorf 
Sonntag 02.12.2018 10:00 hl.Amt mit Adventkranzweihe Erpfendorf 
Freitag 07.12.2018 19:00 Herz-Jesu-Freitag Kirchdorf 
Samstag 08.12.2018 09:00 Hochfest Maria Empfängnis Kirchdorf 
Samstag 08.12.2018 12:00 Heilige Stunde Kirchdorf 
Samstag 15.12.2018 07:00 Rorate Kirchdorf 
Samstag 22.12.2018 07:00 Rorate Kirchdorf 
Samstag 24.12.2018 07:00 Rorate Kirchdorf 


Aktuelles
"Mein Kind, die Medien und ich" - Vortrag des Katholischen Bildungswerks PDF Drucken E-Mail

Mein Kind, die Medien und ich“ – Vortrag des Katholischen Bildungswerkes

Bis auf den letzten Platz war der Pfarrsaal am Abende des Dienstag, 13. März 2018 - mit durchschnittlich recht jungem Publikum. Vor allem viele Eltern waren gekommen, um Vortrag und Tipps von Mag. Martin Seibt MSc anzuhören. Der 11dsc03126a.jpg Medienpädagoge und Kommunikationswissenschafter leitet das Institut für Medienbildung in Salzburg und macht es sich zur Aufgabe, uns zu überzeugen, gelassener an neue Medien heranzugehen. So blickt er zunächst zurück: Auch früher gab es neue Medien, z.B. Fernseher und Telefon – auch sie verursachten Verunsicherung und Ablehnung in der Bevölkerung. Nicht anders ist es bei Internet und Smatrphone. Doch alle Medien bergen nicht nur Gefahren, sondern haben auch ihre Chancen, man muss nur wissen, wie man sie richtig nutzt. 

So können z.B. Online-Computerspiele, die gemeinsam mit anderen Kinder gespielt werden, auch das Organisationstalent fördern. Mit Menschen zusammenzuarbeiten, denen man nur im virtuellen Raum begegnet, wird zunehmend Realität - z.B. in großen, international agierenden Firmen wird oft über Computer kommuniziert. Hier ist gute Medienbildung ein Vorteil für Arbeitssuchende. Daher ist Medienerziehung bereits im Kindesalter wichtig. Wichtig bei der Medienerziehung ist die Vorbildwirkung der Eltern. Wenn ich 11dsc03130a.jpg als Vater oder Mutter den halben Tag lang damit beschäftigt bin, an meinem Smartphone „herumzuwischen“ – bin ich dann ein Vorbild für meine Kinder? Es kommt darauf an, warum man „Herumwischt“. Das Smartphone ist ein Multifunktionsmedium, mit dem man Termine eintragen, Videos ansehen, telefonieren, E-Mails Schreiben u.v.m. kann – wenn ich meinem Kind erkläre, was ich gerade mit dem Handy mache, ist das der erste Schritt zu richtiger Medienerziehung. Konkrete Tipps gibt Mag. Seibt aber nicht, weil die Medienerziheung sehr individuell von Eltern und Kindern abhängig ist. Einiges kann aber hier gesagt werden:  Neben der Vorbildwirkung sind klare Regeln wichtig. Nicht förderlich – v.a. in der Phase der Pubertät – sind Verbote. Kompromisse – Vereinbarungen zwischen Eltern und Kindern – sind besser. Auch ist es wichtig, konkrete Alternativangebote zum Medienkonsum zu setzen. Computerspiele fördern das Gewaltpotential! – Dieser Aussage kann nur zugestimmt werden, wenn das soziale Umfeld überhaupt nicht passt, z.B. wenn sich der Spieler völlig von der Außenwelt abkapselt, wenn er soziale Beziehungen vernachlässigt. Jeder Mensch braucht nämlich Bestätigung – bekomme ich diese nicht von Freunden, Familie etc. hole ich sie mir z.B. über Computerspiele. Wenn ich sie nur mehr über die Medien bekomme, senkt das die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt in realen Situationen. Wichtig ist v.a. miteinander zu reden. Medienerziehung ist nicht viel anders, als generell Erziehung. Ehrliches Interesse für den anderen und seine Aktivitäten im Netz, am Computer und Handy sind das Beste für gelungene Medienerziehung. Dabei sollte man auch die Kinder darauf hinweisen, dass sie nicht alles herzeigen müssen und sollen – auch keine Fotos von sich. Am besten die Frage stellen: Würdest du das auch sonst einfach jedem zeigen? Im Internet kann nämlich jede und jeder das Foto sehen.

Es war ein sehr informativer Abend – der allen TeilnehmerInnen viel zum Nachdenken und Ausprobieren mitgab. Vielen Dank dafür.

Geschrieben von Thomas ( Donnerstag, 29. März 2018 )   
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. April 2018 )
 
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