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Lostage im September

1.9.: Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir einen schönen Herbst ansag.

8.9.: Wie sich's Wetter an Mariä Geburt verhält, ist`s weitere 4 Wochen bestellt.

14.9.: Ist's hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach.

17.9.: Trocken wird das Frühjahr sein, ist Sankt Lamprecht klar und rein.

25.9.: Nebelt's an Sankt Kleophas, wird der ganze Winter nass.

29.9.: Bringt St. Michael Regen, kannst du gleich den Pelz anlegen.

 
 
 
 
 
 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 
 
Wir laden ein:
TagDatumZeitTerminOrt
Sonntag 30.09.2018 13:00 Pilgerweg nach Maria Kirchental Mauthäusl, St.Martin b.Lofer 
Sonntag 30.09.2018 14:00 Familiengottesdienst Maria Kirchental, St.Martin b.Lofer 
Freitag 05.10.2018 19:00 Herz-Jesu-Freitag Kirchdorf 
Sonntag 07.10.2018 09:00 Erntedankfest Kirchdorf 
Sonntag 14.10.2018 09:00 Ehejubelfest Erpfendorf 


Aktuelles
"Mein Kind, die Medien und ich" - Vortrag des Katholischen Bildungswerks PDF Drucken E-Mail

Mein Kind, die Medien und ich“ – Vortrag des Katholischen Bildungswerkes

Bis auf den letzten Platz war der Pfarrsaal am Abende des Dienstag, 13. März 2018 - mit durchschnittlich recht jungem Publikum. Vor allem viele Eltern waren gekommen, um Vortrag und Tipps von Mag. Martin Seibt MSc anzuhören. Der 11dsc03126a.jpg Medienpädagoge und Kommunikationswissenschafter leitet das Institut für Medienbildung in Salzburg und macht es sich zur Aufgabe, uns zu überzeugen, gelassener an neue Medien heranzugehen. So blickt er zunächst zurück: Auch früher gab es neue Medien, z.B. Fernseher und Telefon – auch sie verursachten Verunsicherung und Ablehnung in der Bevölkerung. Nicht anders ist es bei Internet und Smatrphone. Doch alle Medien bergen nicht nur Gefahren, sondern haben auch ihre Chancen, man muss nur wissen, wie man sie richtig nutzt. 

So können z.B. Online-Computerspiele, die gemeinsam mit anderen Kinder gespielt werden, auch das Organisationstalent fördern. Mit Menschen zusammenzuarbeiten, denen man nur im virtuellen Raum begegnet, wird zunehmend Realität - z.B. in großen, international agierenden Firmen wird oft über Computer kommuniziert. Hier ist gute Medienbildung ein Vorteil für Arbeitssuchende. Daher ist Medienerziehung bereits im Kindesalter wichtig. Wichtig bei der Medienerziehung ist die Vorbildwirkung der Eltern. Wenn ich 11dsc03130a.jpg als Vater oder Mutter den halben Tag lang damit beschäftigt bin, an meinem Smartphone „herumzuwischen“ – bin ich dann ein Vorbild für meine Kinder? Es kommt darauf an, warum man „Herumwischt“. Das Smartphone ist ein Multifunktionsmedium, mit dem man Termine eintragen, Videos ansehen, telefonieren, E-Mails Schreiben u.v.m. kann – wenn ich meinem Kind erkläre, was ich gerade mit dem Handy mache, ist das der erste Schritt zu richtiger Medienerziehung. Konkrete Tipps gibt Mag. Seibt aber nicht, weil die Medienerziheung sehr individuell von Eltern und Kindern abhängig ist. Einiges kann aber hier gesagt werden:  Neben der Vorbildwirkung sind klare Regeln wichtig. Nicht förderlich – v.a. in der Phase der Pubertät – sind Verbote. Kompromisse – Vereinbarungen zwischen Eltern und Kindern – sind besser. Auch ist es wichtig, konkrete Alternativangebote zum Medienkonsum zu setzen. Computerspiele fördern das Gewaltpotential! – Dieser Aussage kann nur zugestimmt werden, wenn das soziale Umfeld überhaupt nicht passt, z.B. wenn sich der Spieler völlig von der Außenwelt abkapselt, wenn er soziale Beziehungen vernachlässigt. Jeder Mensch braucht nämlich Bestätigung – bekomme ich diese nicht von Freunden, Familie etc. hole ich sie mir z.B. über Computerspiele. Wenn ich sie nur mehr über die Medien bekomme, senkt das die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt in realen Situationen. Wichtig ist v.a. miteinander zu reden. Medienerziehung ist nicht viel anders, als generell Erziehung. Ehrliches Interesse für den anderen und seine Aktivitäten im Netz, am Computer und Handy sind das Beste für gelungene Medienerziehung. Dabei sollte man auch die Kinder darauf hinweisen, dass sie nicht alles herzeigen müssen und sollen – auch keine Fotos von sich. Am besten die Frage stellen: Würdest du das auch sonst einfach jedem zeigen? Im Internet kann nämlich jede und jeder das Foto sehen.

Es war ein sehr informativer Abend – der allen TeilnehmerInnen viel zum Nachdenken und Ausprobieren mitgab. Vielen Dank dafür.

Geschrieben von Thomas ( Donnerstag, 29. März 2018 )   
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. April 2018 )
 
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