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DIE PFARRKIRCHE

comp_dscf2366.jpgDie Pfarrkirche steht beherrschend auf dem Dorfplatz, der auch das Areal des einstigen Friedhofes mit einschließt. Der unverputzte, sechsgeschossige Westturm, der in seinem unteren Teil noch der Bauphase um 1200 angehört, erhielt 1815 seinen (1971 leicht veränderten) Spitzhelm. Ein reicher gotischer Steinfries bildet den Abschluß des mächtigen Wahrzeichens des Ortes.
Im Untergeschoß des Turmes ist ein interessanter Grabstein aufgestellt. Der im vollen Ornat in Halbfigur dargestellte Erasmus Sibenpekh war von 1536-1553 Pfarrer in Kirchdorf. Sodann wurde er Propst seines Klosters St. Zeno, verzichtete aber nach sechs Jahren wieder auf dieses Amt und zog sich nach Kirchdorf zurück, wo er um 1563 starb. Der vermutlich in Salzburg gefertigte Stein gehört zu den bedeutendsten Grabdenkmälern der Renaissance im Land.
An der Vorderseite des Kirchturmes wurde 1922 von Andreas Einberger (Bildhauer aus Telfs) das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges errichtet. Die Pietä beim Kriegerdenkmal schuf der Bildhauer Romed Speckbacher aus Thaur 1975.
Das glatt verputzte Äußere der Kirche wird durch den zurückspringenden Chor (3/8-Schluß) und das dreijochige Langhaus gegliedert. Die Stilmerkmale des Baues sprechen für einen Meister aus der Salzburger Bautradition der Spätgotik. Den Südeingang schmückt ein tief gekehltes Portal aus heimischem Tuffstein (um 1480).

Geschrieben von Administrator ( Donnerstag, 30. August 2007 )   
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 15. Dezember 2007 )